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Galerieübersicht
05. Januar 1971
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Bw Aschaffenburg
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01
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Am 5 Januar 1971 betrat ich erstmals das Bw Aschaffenburg. Wie auch bei
allen folgenden Besuchen, wurde der Besuch des Bw freundlich gewährt.
Noch auf dem Weg zum Schuppen rollte dieses Gespann aus zwei 194ern ins
Bw - das war ein Foto wert.
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02
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Hauptattraktion in diesen Tagen war hier natürlich die Baureihe 65,
gerade frisch vom Bw Darmstadt nach Aschaffenburg umgesetzt. Meine
erste Begegnung mit der Neubau-Tenderlok erfolgte in schönster
Winterstimmung. Mit geöffneten Zylinderhähnen rollte 065 008-5
rückwärts auf die Drehscheibe, der Heizer hatte zuvor noch ein paar
Schaufeln aufgeworfen und den Bläser angestellt.
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03
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Nach dem Drehen musste noch Wasser gefasst werden, bevor 065 008-5
rückwärts in den
Hbf fuhr.
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Die Baureihe 64 durfte dem jugendlichen Fotografen auf dem Film nicht
fehlen. So machte ich Bekanntschaft mit der Freundlichkeit der
Aschaffenburger Personale: 064 305-6 wurde nur für mich und noch einen
anderen anwesenden Hobbykollegen auf die Drehscheibe gefahren. Erneut
eine Premiere, eine vernünftige Portraitaufnahme einer 64er hatte mir
bis dahin auch noch gefehlt.
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05
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052 609-5 vom Bw Nürnberg Rbf war offenbar in Aschaffenburg mit einem
größeren Schaden "gestrandet". Fern von ihrem Heimat-Bw ereilte sie
9 Tage nach diesem Foto, am 14. 1. 71, die z-Stellung. Über ihr
weiteres Schicksal schien man wohl zunächst
uneinig, erst am 15.12.1971 wurde sie schließlich ausgemustert, und
noch bis
Mai 1972 stand sie auf diesem Stumpfgleis.
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17. April 1971
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Was so erfolgreich begann, bedurfte einer Wiederholung. Doch bei einem
kurzen Besuch am 17. April 1971 bot sich nur dieser Blick durch die
geöffneten Schuppentore.Von links nach rechts sind zu sehen:
064
106-8, 064 247-0, 065 018-4, 065 001-0, 064 305-6 und 065 013-5.
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Aber auch 144 149-2 war im Bw Aschaffenburg zuhause, hier kommt sie
vom Hbf und fährt auf die Drehscheibe von Haus 2. Der Standpunkt des
Fotografen ist fast
derselbe wie auf Bild 1.
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10. Januar 1972
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Der 10. Januar 1972 bot statt Schnee nur Dauerregen. Bei der
Ankunft des
N 3308 aus Miltenberg begegnete mir - erfreulicherweise - erneut 065
008-5 im
Aschaffenburger Hbf.
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Trotz des miserablen Wetters musste der nächste 65er-Einsatz auf den
Film. 065 013-5 führte den N 3311. Angesichts des schlechten Wetters
war mehr als 1/125stel als Belichtungszeit "nicht drin" - daher leider
bewegungsunscharf.
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Im Schuppen des Bw Aschaffenburg hatten sich 065 014-3, 065 018-4 und
065 008-5 versammelt. Das nähere Betrachten der Rückansichten lässt
verschiedene kleine Unterschiede erkennen.
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064 247-0 hatte man im Winter 1971/72 mit Schneepflügen
ausgestattet. Der relativ hohe Lokbestand ermöglichte es wohl, eine Lok
für Winterdienste in Bereitschaft zu halten.
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Beim Besuch des Bw bestand die Hoffnung, die nächste ausfahrende 64
oder 65 für den N 3315 in Ruhe aufnehmen zu können. Aber für den
nächsten Einsatz nach Miltenberg wählte man leider keine
Tenderlok, sondern 051 362-2 des Bw Nürnberg Rbf.
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Regen statt Schnee, die Schuppentore
alle geschlossen, und "nur" eine Fünfziger auf der Drehscheibe erwischt
- "frustrierend" war der zeittypische Begriff für so viel Pech. Aber
auch für eine Fünfziger war der Film (fast) nie zu schade.
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Herunter
von
der
Drehscheibe,
Abfahrt
zum
Hbf.
Konnte
man
ahnen,
dass
nahezu
nichts
vom
Bw
Aschaffenburg die Jahrzehnte überdauern würde? Heute ist
jedes gelungene Bild nur noch ein Stück Erinnerung.
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Diesen Standpunkt am Rand des Parkplatzes des Bw hätte ich wohl auch
bei
Bild 9 bereits einnehmen
sollen. N 3315 schwenkt auf die Miltenberger Strecke ein, im
Hintergrund der
Fußgängersteg zum Bw.
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Aus der Gegenrichtung rollte pünktlich zur Planankunft um 14.34 Uhr der
N 3314 an, 064 019-3 an der Spitze. Die Bäume im Hintergrund im Februar
1973 der Säge zum Opfer fallen.
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Eine kleine Szene neben der Schlackengrube mit den "Schwarzen". Links
der Heizer, rechts der Lokführer der "19".
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Eine Dreiviertelstunde nach der Ankunft des N 3314 - man beachte die
Bw-Uhr am linken
Bildrand - war 064 019-3 fertig restauriert und wurde in den Schuppen
gefahren.
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Dann kam doch noch eine 65 zum Einsatz. 065 018-4 sollte N 3321 nach
Miltenberg bespannen. Hier im Bild festgehalten bei der Rangierfahrt
zum Hbf. Das Bild der Abfahrt der Lok aus dem Hbf ist leider misslungen.
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23. Mai 1972
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Sonnig präsentierte sich das Wetter am 23. Mai 1972. Bei meiner Ankunft
in Miltenberg am Vormittag stand N 3308 schon abfahrbereit im Hbf,
bespannt mit 064 019-3.
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Eine Streckenaufnahme sollte es sein, per Pedes ging es auf dem Feldweg
neben dem Gleis in Richtung Norden - möglichst weit ins Grüne. Aber die
Zeit bis zur Abfahrt war zu kurz. N 3308 verließ Miltenberg
pünktlich um 9.19 Uhr.
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Zu den planmäßigen Leistungen der
Aschaffenburger gehörte auch ein Nahgüterzugs-Paar Miltenberg-Amorbach
und zurück. 064
305-6 kam an diesem Tag mit Ng 16354 aus Amorbach zurück, hier am
Einfahrsignal von
Miltenberg.
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Ein Blick über die Gleise zeigt die spärlichen Lokbehandlungsanlagen
der Lokwendestelle Miltenberg. 064 305-6 stand schon auf der
Drehscheibe.
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Ein schöner Rücken kann auch entzücken -
wenn er denn schön wäre. Aber
064 305-6 fehlt bereits das
EDV-Nummernschild - oder hatte sie vielleicht nie eines bekommen?
Zumindest ist die
Perspektive nicht ganz alltäglich.
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Nach
dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten schmaucht 064 305-6 vor dem
kleinen Miltenberger Lokschuppen vor sich hin, umgeben von einem
ehemaligen, fahrwerklosen G-Wagen und ein paar Torfballen.
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In der Wartezeit bis zur nächsten Zugleistung entstand dieser Blick in
den Führerstand der 064 305-6.
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064 247-0 ist mit N 3311 aus Aschaffenburg in Miltenberg eingetroffen
und wurde gedreht - eine Tätigkeit, die das Lokpersonal, üblicherweise
der Heizer, selbst durchführen musste. Auf der Lok befand sich noch ein
besonderer Fahrgast.
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Abölen kann man überall, in Miltenberg war die Drehscheibe hiefür nicht
unbeliebt. So konnte ich in aller Ruhe noch ein "Portrait" von 064
247-0 machen...
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...und auch noch einmal die alte Agfa Isolette in Anschlag bringen, in
der sich ein Farbnegativ-Film befand.
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Die Rückfahrt nach Aschaffenburg trat ich mit dem N 3314 an, der
Miltenberg um 13.34 Uhr verließ. Links der Blick aus dem Fenster des
ersten Wagens vor der Abfahrt in Miltenberg, rechts ein Bild vom
Zwischenhalt im Bahnhof Wörth. Im rechten Gleis stehen nicht etwa
Eisenbahnfreunde, sondern Vermessungs- techniker.
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Ein Stück der Strecke auf dem Führerstand mitfahren zu können, war
natürlich eine besondere Sache. In Obernburg-Elsenfeld wechselte ich
von meinem Platz am Fenster auf die Lok (linkes Bild, die Ausfahrt
steht
bereits). Auf dem mittleren Bild passiert 064 305-6 die letzten Häuser
von
Obernburg-Elsenfeld, das rechte Bild entstand kurz vor dem Bahnhof
Sulzbach.
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Der N 3314 hat Aschaffenburg erreicht und ist in Gleis 4 eingefahren,
der Heizer hat abgekuppelt, und der Lokführer zieht vor, um ins
Bw umzusetzen. Nicht nur die Kamera, auch der zeitgenössische
Cassetten-Recorder gehörte damals bei Eisenbahnfreunden
verschiedentlich zur Ausrüstung, wie am rechten Bildrand zu sehen.
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Die Wagengarnitur aus dem N 3314 bildete alsbald den N 3319 nach
Miltenberg, der inzwischen im Umlaufplan der Schweinfurter 50er
enthalten war, die vom Bw Aschaffenburg für einige wenige
Güterzugleistungen aus eingesetzt wurden. 052 509-7, die Lok ohne
Nummernschilder, bespannte den Zug Tender voraus, um auf der Rückfahrt
mit dem abendlichen Ng wieder vorwärts fahren zu können. Die Zeit zum
Drehen in Miltenberg wollte man sich wohl sparen.
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Zum Alltag in Aschaffenburg gehörten auch die Ulmer 215, die Eilzüge
auf bzw. nach Friedrichshafen (über Miltenberg-Lauda-Crailsheim-Ulm)
beförderten.
215 010-0 ist nach der Ankunft mit dem E 1590 auf der Fahrt
vom Hbf ins Bw.
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N 3323 wurde von 064 019-3 bespannt, als Kulisse wurde der heute längst
abgerissen Steg zum Bw gewählt. Mein Hobbykollege wollte sich
eigentlich tiefer im Gebüsch verstecken, nachdem er sein Bild
geschossen hatte - es gelang nicht.
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Eigentlich
ging
es
an
diesem
Standpunkt
auch
um
den
N
3318,
der
kurz
darauf
mit
064 247-0 aus Miltenberg einlief.
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Eine kleine Überraschung war die Zuglok des N 3322: 050 975-2 vom Bw
Nürnberg Rbf, jene 50er mit Riggenbach-Gegendruckbremse für die
Versuchsfahrten des BZA, war die Zuglok.
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Diese Bahnsteigszene ergab sich, als die Nürnberger 050 975-0 vom Zug
ging. Auf dem Nachbargleis wartete 141 199-0 vom Bw Frankfurt/M-1 mit N
2342 in die Main-Metropole - mein Zug nach Hause.
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20. Juli 1972
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Am 20. Juli 1972 stand eine Wiederholung der Miltenberg-Fahrt auf
meinem Programm. Beim Eintreffen in Miltenberg fand sich endlich
die bislang noch unfotografierte vierte Aschaffenburger 064 vor einem
Schuppen im "Bw" -
064 106-8. Sie würde alsbald den N 3308 nach
Aschaffenburg bringen.
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Nach den Erfahrungen meines letzten Besuches konzentrierte ich meine
Aktivitäten diesmal sofort auf die Suche nach einem Fotostandpunkt für
den
Ng
16354 aus Amorbach.
Weiter als bis zur Brücke der Bundesstraße schaffte ich es nicht, dann
klapperte bereits 064 019-3 mit ein paar Güterwagen vorbei. Im
Führerstand der Rangierer als dritter Mann.
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Die Drehscheibe mitten im Grünen verführte immer wieder zu solchen
Aufnahmen.
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064 019-3 beim Wasserfassen in Miltenberg - auf Wunsch des Fotografen
ließ man es kurz sprudeln.
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Abölen, hier ist gerade der linke Kreuzkopf der 064 019-3 an der Reihe.
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Er kam, wenn er kam, aber er kam
werktags immer - Dg 7890, Crailsheim - Aschaffenburg, mit
Lademaßüberschreitung. Am heutigen 20.07.1972 gab es
neben einem
Bundeswehr-Magirus dem Anschein nach Produkte des Stahlbaus zu
transportieren. Die Schweinfurter 051 086-7 rollte mit der kurzen
Fuhre, von Wertheim
kommend, an Miltenberg vorbei.
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Inzwischen war 064 305-6 mit dem N 3311 eingetroffen, die Lok rotiert
gerade auf der Scheibe. Die Blicke von Lokführer und Heizer gehen zu
064 019-3, die im Begriff ist, zum Bahnhof umzusetzen.
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Für Miltenberger Verhältnisse ist hier gerade Hochbetrieb. 064 019-3
hat
bereits umgesetzt und rollt zum Bahnhof, 064 305-6 zieht soeben über
die
Weiche vor.
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Das Rangiermanöver ist vollendet: 064 305-6 (links) hat Grube und
Wasserkran erreicht, während 064 019-3 nun endgültig zum Bahnhof
zurückdrückt,
um dort
N 3314 zu bespannen. In der Mitte zwischen den Loks das
Streckengleis nach Wertheim.
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Abfahrbereit
steht
N
3314
nach
Aschaffenburg
nun
Miltenberger
Hbf
-
bis
dahin
wird
aber
noch
fast eine halbe Stunde ins Land gehen. Die helle Stelle am
Schlot der 64 ist übrigens kein Kratzer, sondern ein Riss im
Blech.
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Nach der Ankunft in Aschaffenburg und dem Umsetzen rollt 064 019-3 hier
auf dem Weg zum Bw durch den Hbf. Der Umbau auf Lichtsignale hat
bereits begonnen, aber bis zur endgültigen Umstellung sollte es noch
bis 1974
dauern.
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065
013-5, 065 014-3 und 065 008-5 standen weiterhin abgestellt neben dem
Bw auf
Höhe der
Bekohlungsanlage, noch waren sie nicht alle "zur
Ausmusterung freigegeben", so die offizielle Formulierung.
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Ein
letzter Blick auf 065 008-5, mit der diese Galerie begonnen hat.
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Hatten
sie
getrödelt?
Mit
+6
rollte
N
3318
endlich
auf
das
überhohe
Einfahrsignal
von
Aschaffenburg
zu.
064 305-6 trug ein kleines Zusatzschild am
Spitzenlicht, das zweifellos nicht den Dienstvorschriften entsprach.
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Glück
muss
man
haben:
065
018-4
wurde
als
Planlok
für
den
N
3323
eingeteilt
und
verlässt auf diesem Bild gerade den Lokschuppen.
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Ein
zweites Bild auf der Drehscheibe musste sein...
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Jetzt wurde es hektisch: Dei 065 sollte
bei der Fahrt zum Bahnhof und nachher noch an der Strecke auf den Film.
Es
reichte auch gerade noch für diesen Schnappschuss, 065 018-4 musste
warten, während 064 305-6 ins Bw einrückt.
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Mutig
ist
er
schon
,der
Herr
in
weiß,
der
hier
offenbar
auf
der
065er
nur zu
Hbf
mitfährt. Ob Hemd und Hose wohl sauber blieben?
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Nicht immer gelingt, was man sich vorgenommen hat - der angestrebte
Fotostandpunkt war nicht ereicht, als 065 018-4 mit dem N 3323 mit
Tempo die langgezogene Kurve nahm.
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27. Dezember 1972
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Der
Traktionswandel schritt unerbittlich voran. Aschaffenburg hatte
zwischen-
zeitlich einige
211 bekommen, für die 64er war nur noch ein 2-tägiger Umlauf geblieben,
und die
BD Nürnberg befahl 064 019-3 sogleich als Winterreserve nach
Kirchenlaibach. Am 27.12.1972 beleuchte eine fahle Wintersonne 064
247-0 bei der Fahrt von der Drehscheibe, N 3311 war zu fahren.
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Machten
die
geänderten
Umlaufpläne
jetzt
eine
Heizlok
erforderlich?
Ende
Oktober
1972
bekam
Aschaffenburg
die
Mannheimer
051 677-3 für diesen
Zweck zugeteilt. Damit hatte Aschaffenburg nach vielen Jahren wieder
eine Schlepptenderlok.
Obwohl offiziell z-gestellt, fuhr sie mit eigener Kraft vom Hbf ins
Bw.
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Kein Zweifel möglich. Was zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen war - 051
677-3 wurde die letzte im Bw Aschaffenburg beheimatete Dampflok.
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Schweinfurter
50er
waren
auch
im
Winterfahrplan
1972/73
im
Einsatz.
050
741-8
wird
hier
nach
der
Ankunft aus Miltenberg restauriert. Im Hintergrund steht
unverändert 065 013-5 mit ihren Schesterloks auf dem Schrottgleis.
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27. Februar 1973
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Auf
den Tag genau 2 Monate später, am 27. Februar 1973, besuchte ich
Aschaffenburg erneut. Beim betriebsfähigen 64-Bestand war der Notstand
ausgebrochen: 064 247-0 und 064 106-8 standen wegen Fristablaufs auf z.
Im Bild die 247, die 106 erkennt man dahinter. Beide waren in die Reihe
hinter die drei noch vorhandenen 065 gestellt worden.
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064
305-6 war als einzige 64 bim Bw Aschaffenburg noch aktiv - 064 019-3
befand sich noch als Winterreserve in Kirchenlaibach. Es war
erfreulich, die Lok mit einer so zügigen Ausfahrt vor dem N
3315 nach Miltenberg zu sehen.
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64
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Auf
der Suche nach der letzten 065 der DB wurde ich im Schuppen fündig.
Das bereits entfernte DB-Schild legt Zeugnis von der z-Stellung
ab. Aber die säuselnden Sicherheitsventile verraten es: Noch war des
Feuer nicht erloschen, das Bw Aschaffenburg nutzte sie noch als Heizlok.
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65
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Kahlschlag
beherrschte
das
Bild
jenseits
der
Brücke
der
Goldbacher
Straße.
Das
kam
unerwartet,
die
in
Bild 16 noch zu sehenden Bäume mussten wohl aufgrund
einer unbekannten Schreibtisch-Entscheidung weichen. Den Mangel an
64ern vermochte das Bw Schweinfurt mit seinem scheinbar
unerschöpflichen 50er-Bestand zu schließen. N
3319 wurde von 051 242-6 geführt.
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12. April 1973
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Das
zum Fahrplanwechsel bevorstehende Ende der Aschaffenburger 64-Einsätze
führte mich am 12. April 1973 erneut an die Strecke
Aschaffenburg-Miltenberg. Bei Kleinwallstadt wartete ich auf den N
3311 nach Miltenberg. Statt der erhofften 064 knatterte die
Schweinfurter 050 741-8 vor einer aufziehenden Regenfront vorbei.
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Inmitten
der
Streuobstwiesen
harrte
ich
zwei
Stunden
trotz
einsetzendem
Regen
aus,
motiviert
von
der
Hoffnung,
der N
3315 möge mit einer 64 bespannt sein. Die aus Kirchenlaibach
zurückgekehrte 064 019-3 war natürlich ein Glücksfall, aber die
Lichtverhältnisse spotteten jeder
Beschreibung. 1/125
sec erwiesen sich als zu wenig, aber diesen Blick habe ich nicht mehr
wiederholen
können.
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Zurück
in
Aschaffenburg,
schickte
die
Deutsche
Bundesbahn
150
049-5
vom
Bw
Nürnberg
Rbf
mit
einem
interessanten gemischten Güterzug auf die Fahrt
über den Spessart.
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69
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N
3318 aus Miltenberg brachte erwartungsgemäß 'nur' 050 741-8 wieder
zurück, hier neben der 10 Monate alten 140 842-6 vom Bw Nürnberg Hbf,
die sich im Nahverkehr auf der Spessartstrecke nützlich machte.
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Es
gibt Bilder, von denen glaubt man bereits bei der Aufnahme nicht, dass
sie etwas Brauchbares zeigen könnten. Als ich 052 509-7 mit dem
ausfahrenden
N 3323 nach Miltenberg mit 1/60
fotografierte, war
Bewegungsunschärfe einkalkuliert. Die Dynamik des Mitziehers hat mich
bewogen, das Bild in diese Galerie aufzunehmen.
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Als N
3322 im Regen aus Miltenberg eintraf, war gemäß dem Umlaufplan die
Bespannung mit 064
019-3 kein Überraschung mehr.
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Selten
zogen die Personale bei den Tenderloks die Vorhänge zu, aber bei diesem
miserablen Wetter eben doch. Waren auch die 'Schotten dicht', der
Deckel des Dampfdoms war es nicht.
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Wenn
man nun einmal schon dasteht, fotografiert man auch den ausfahrenden
D 627 nach München, an diesem Tag mit 110 242-5 vom Bw Nürnberg Hbf
bespannt.
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Warum
man
'da'
stand,
ist
hier
zu
sehen.
Die
werktägliche
Übergabeleistung
Üs
19087 nach Aschaffenburg Hafen sollte auf den Film. 051
014-9, Bw Schweinfurt, hat heute auch tatsächlich eine ganz ansehnliche
Fuhre beisammen.
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Zu
den Zeiten der Dampfloks und der Schwarzweißfotografie konnte ein
kalter Regentag auch zu stimmungsvollen Bildern führen. N 2333, die
einzige Nahverkehrsleistung, die von Frankfurt durchgehend verkehrte
(natürlich mit Lokwechsel in Aschaffenburg) verließ den Hbf unter
kräftiger Dampfentwicklung und der Schweinfurter 051
334-1 an der Spitze.
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Ein weiterer Nachschuss offenbart die Zugbildung aus
Reichsbahn-Eilzugwagen und ganz nebenbei zwei einsame Gasflaschen
zwischen den Gleisen, die zwar fachgerecht, aber doch an recht
exponierter Stelle lagern.
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So ein Bahnsteig-Foto eines abfahrbereiten Dampfzuges im Hbf
Aschaffenburg darf nicht fehlen. N 3327 stand zum Abschluß dieses Tages
mit 064 019-3 in
Gleis 5.
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15. Mai 1973
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Im
Mai 1973 pfiffen es die Spatzen dann von den Dächern, dass zum
Fahrplanwechsel der Umlauf der letzten beiden
064er auf 211/212 übergehen sollte. Den 15. Mai 1973 begann ich wieder
bei Kleinwallstadt, wo zunächst dieses
795/995-Doppel als N 3309 nach Miltenberg brummte - auch einmal
zeigenswert. Ein 64er Foto war nicht möglich.
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Die
Schweinfurter 50er blieben über den Tag das einzig Dampfende -
Künstlerpech. Üs 19087 nach Aschaffenburg Hafen wurde von 052
966-9 Tender voraus übergeben.
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N
3322 brachte dann bei der so oft fotografierten Unterquerung der
Goldbacher Straße ein noch-
maliges Wiedersehen mit 064 305-6. Sie war die erste Aschaffenburger
64er, die mir vor die Linse
fuhr, und sie wurde nun auch die Letzte. Ich sollte sie allerdings bald
wiedersehen - im Bw Weiden.
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Die besonderen
Betriebsabläufe in Miltenberg Hbf sind in der Gästegalerie von Reinhard
Gumbert
Mit "Hp 1" ins Stumpfgleis (in der Rubrik
"Spezielles") in Text und Bild dargestellt.
Den Transport von 064 305-6 nach England hat Hubert Fingerle in diesem
Beitrag im Forum
'Historische Bahn' von DREHSCHEIBE-online dokumentiert.
Mein Wiedersehen mit 064 305-6 ist dokumentiert in der Galerie
Bahnbetriebswerke
in Nordostbayern - Bw Weiden.
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Quellen:
- Die Triebfahrzeuge der
DB und Ihre Heimat-Betriebswerke, Hrsg. Gustv Röhr, Stand Ende 1970 /
1971 / 1972
- Lok-Report, Hefte 1/72 bis 5/73
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